Jede Amputation bedeutet den irreversiblen Verlust eines Körperteils, gleichzeitig aber auch der körper- lichen Integrität und des Selbstwertgefühls. Dieses massive Trauma zu überwinden bedeutet ein Höchstmaß an körperlicher und psychischer Belastung. Unsere Aufgabe ist es, dem Betroffenen bestmögliche Hilfestellung und Versorgung zur Wiedereingliederung in den Alltag anzubieten.
Durch gezielte Absprache mit einweisenden Ärzten und Krankenhäusern ermittelt die Klinik gezielt einen eventuelle noch notwendigen Behandlungs- und diagnostischen Bedarf. Dieser kann gegebenenfalls im Vorfeld der stationären Behandlung durch den einweisenden Arzt abgedeckt werden. Eine regelmäßige interdisziplinäre Konferenz dient dazu, vorliegende Befunde auszuwerten.
Gutes Reha-Ergebnis bei einer Aufenthaltsdauer von etwa 6 Wochen mit kompletter Prothesenversorgung und ganzheitlichem Therapieansatz (schlüssige Behandlungskette). Eine optimale Grundlage und Voraussetzung für ein gutes Reha-Ergebnis bei prothetischer Versorgung Amputierter ist ein geschultes interdisziplinär arbeitendes Reha-Team von Orthopädietechniker mit eigener Werkstatt in der Klinik, Fachärzten für Orthopädie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, Sportmedizin, Innere Medizin und Kardiologie, Psychologen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Orthopädieschuhmachermeister Sozialarbeitern in Verbindung mit einem geschulten Pflegepersonal. Das Team steht unter fachärztlicher kompetenter Leitung mit entsprechendem orthopädischem Know-how.